ISA Kompass

Zeitplan eingehalten: Kita Schmetterlingsgarten geöffnet

Die ersten Kinder machen sich mit der neuen Kita vertraut!

Pünktlich zum Septemberbeginn öffnete die neue Kindertagesstätte auf dem Oberwerth ihre Pforten. 15 Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren besuchen inzwischen den „Schmetterlingsgarten“. Bis die Kita ihre Obergrenze von 60 Kindern erreicht, wird es aber noch ein paar Monate dauern. 

 

Der Vorschlag, aus einem großen Pappkarton ein Schiff zu bauen, kommt bei den Kindern prima an. Unter der fachkundigen Anleitung zweier Erzieher schneiden ein vierjähriges Mädchen und zwei dreijährige Jungen Fenster in die Pappe, formen den Kiel des Schiffes, bemalen seine Planken, bis tatsächlich eine Art Boot entstanden ist.

Stolz zeigen die Kinder ihr Werk den anwesenden Papas und der Oma, von denen sie prompt viel Lob erhalten. „Meine Enkelin fühlt sich schon recht wohl im neuen Kindergarten“, sagt die Großmutter des Mädchens. „Vor allem Stephan, den Erzieher mit den langen Haaren, findet sie toll.“

Die drei kleinen „Schiffsbauer“ gehören zu den ersten Kindern, die die neu errichtete Kindertagesstätte „Schmetterlingsgarten“ im Koblenzer Stadtteil Oberwerth besuchen. Betriebsträger der Einrichtung ist die gemeinnützige ISA KOMPASS Rheinland-Pfalz GmbH, Bauherr die Stadt Koblenz. Diese hatte den freien Jugendhilfeträger aus der Rhein-Mosel-Stadt im vergangenen Jahr mit der Trägerschaft betraut.

In der fertig gestellten Kita begann am 1. September die Eingewöhnungsphase, die je nach Kind bis zu drei Wochen dauern kann. „Für die meisten Kinder in unserer Einrichtung ist der Besuch einer Kindertagesstätte etwas völlig Neues“, betont die Leiterin der Kita, Judith Täger. „Deshalb sollen sie sich Schritt für Schritt mit den veränderten Umständen vertraut machen.“ So blieben die meisten Kinder am ersten Tag nur etwa eine Stunde. Außerdem waren ihre Eltern die ganze Zeit über dabei. „Am zweiten Tag blieben die Kinder auch nur eine Stunde. Allerdings verließen die Eltern nun schon hin und wieder den Raum, denn innerhalb der nächsten Wochen sollen sich die Kinder ja an eine längere Abwesenheit der Eltern gewöhnen“, sagt Judith Täger. Der Vater eines Dreijährigen, der sich in der Eingewöhnungsphase befindet, freut sich, „dass sich unser Junge hier schon fast wie Zuhause fühlt.“ Er spiele gerne mit den anderen Kindern aus seiner Gruppe und habe Vertrauen zu den Erziehern gefasst. 

Bislang besuchen 15 Kinder aus dem Einzugsgebiet – das sind die Koblenzer Stadtteile Stolzenfels, Oberwerth,  Südliche Vorstadt, Mitte und Altstadt – den „Schmetterlingsgarten“. Im kommenden Januar werden es voraussichtlich über 50 sein und etwa ab Mai wird die Obergrenze von 60 Kindern erreicht. Hauptgrund dafür, dass sich die Kita erst nach und nach füllt, ist das Argument der  „pädagogischen Vertretbarkeit“. Demnach wäre es aus erzieherischer Sicht nicht zu verantworten, wenn eine große Anzahl Kinder gleichzeitig in den Kita-Alltag integriert werden müsste. „Eine gute Eingewöhnung braucht eine gewisse Zeit, die wir jedem Kind und dessen Eltern zugestehen möchten“, erklärt Judith Täger.   
   
Neben 38 „regulären“ Plätzen hält die Einrichtung zehn Krippenplätze für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr sowie zwölf Plätze für zwei- bis dreijährige Kinder bereit. Insgesamt 24 der 60 Plätze stehen für eine Ganztagsbetreuung zur Verfügung. Das Mittagessen bereiten Köche und Hauswirtschaftler der ISA DOMIZIL GmbH – eines engen Partnerunternehmens von ISA KOMPASS – im Seniorendomizil Asterstein täglich frisch zu.
        
Unter den Eltern, die an diesem Vormittag ihre Kinder in den „Schmetterlingsgarten“ begleiten, ist auch ein Vater, dessen Sohn noch zu Beginn des Jahres einen Kindergarten in der indischen Hauptstadt Neu Delhi besuchte. In der dortigen Einrichtung habe die Leitung einen hohen Anspruch an ihre pädagogische Arbeit gehabt: „Die Kinder sollen sich im Kindergarten so wohl fühlen, dass sie am liebsten gar nicht mehr nach Hause wollen“, erzählt er. Ein Stück weit kann sich auch Judith Täger mit der Philosophie ihrer indischen Kollegen anfreunden. „Natürlich sollen die Kinder gerne zu uns kommen und eine gute Zeit in der Kita verbringen“, sagt sie. „Aber zuhause bei Mama und Papa darf es ruhig auch weiterhin am schönsten für sie sein.“